von einem lieben Fahrgast, während der Fahrt gezeichnet

sollte jemand noch Bilder dazu haben - bitte höflich diese beizusteuern.

Arbeitswelt von 1945 in Loretto

Die Arbeits- und Verdienstmöglichkeiten in Loretto waren sehr beschränk, Landwirtschaft und einige Steinbrüche, eventuell kleine Gewerbebetriebe. Der Hauptarbeitgeber war der Meierhof, aber nur für Taglöhner, in der Erntezeit wurde auch Saisonarbeiter aus anderen Landesteilen beschäftigt. Es hatten zu dieser Zeit nur einige Häuser auch eigene Äcker, war eher die Ausnahme als die Regel. Grundreform und Kaufmöglichkeit kam erst nach dem Krieg.

Arbeit auf dem Felde Feldarbeit Arbeit auf und bei der Dreschmaschine

Dreschmaschine - viel Handarbeit

Arbeiter/inen im Meierhof

Arbeiter - innen im Meierhof

Die freien Bauern schlossen sich auch zu einer Gemeinschaft für die Erntearbeit und dreschen zusammen. Erste Maschine mit Hr. Josef Vamosi

Arbeit auf und bei der Dreschmaschine Ruhe des damaligen Verwalters Kühe

Die Reste des Meierhofes sind sehr schön verbaut, und nur noch ansatzweise zu sehen. Es steht noch das Verwaltungs- und Wohngebäude fast so wie in den 1950iger Jahren. Und ein großer Stadl. Derzeit alles in Privatbesitz.

Meierhof Loretto 2015

Wo einst der Garten und der Silo war - derzeit ein Haus und Grünland.

Meierhof Loretto 2015 Scheune alt. Meierhof Loretto 2015

Die Bilder wenn auch 2015 gemacht, lassen hoffentlich einen Eindruck der einstigen Größe und Bedeutung dieses Gebäudes erahnen ....


Steinbrüche ....

Man kann sagen "fast jedes" Haus hatte auch einen Steinbruch, derzeit ist keiner mehr im Betrieb. Im Steinbruch von Pongratz dann Czerny ist die Fa. Weha mit alten miltärischen Gerät.

Steibruch Czerny - Pongatz eigene Seite beachten

Die derzeitige Baumschnitt und Aushubdeponie war einmal auch ein Steinbruch - nach dem Krieg als Mülldeponie verwendet, dann ein Teil der Fa. Schraufstädter verkauft, und der Rest so wie es derzeit ist als Grünschnitt und Schuttdeponie umgestaltet.

Blick auf Fahrzeugabstellpaltz Baumschnitt u.a. Holzapfelbaum

Dieser  Birnenbaum  stand auch in meiner Kindheit am gleichen Platz - denke er hat sich nicht verändert.


Im Gemeindewald nähe Wasserbehälter die Reste des Steinbruches von Rudolf Happel - zu sehen. Wurde in der 70iger Jahren für Tamborizza Vorführung und Grillfeste der damaligen Waldschenke verwendet.

Privatsteinbruch - Rudolf Happel Privatsteinbruch - Rudolf Happel Privatsteinbruch - Rudolf Happel Privatsteinbruch - Rudolf Happel

Auf dem Weg zur Dreifaltigkeitskapelle sind die Reste des Abraumes vom Ramesmeier Bruch zu erkennen. Aber alle wurden in Laufe der Zeit eingestellt. Von allen Brüchen ist nur der von Pongraz übriggeblieben.
Blick von der Waldrandsiedlung, derzeit alles verwachsen und nicht zugänglich - so sollte es auch bleiben, denn nach dem Krieg wurde dort Kriegsmaterial entsorgt, daher besondere Vorsicht geboten.

Steinbruch Steinbruch Steinbruch Steinbruch Steinbruch

Im Leithagebirge - Esterhazy Besitz Steinbruch wurde ab der Mitte der dreißiger Jahre des vorigen Jahrhunderts, Schüttmaterial für den Autobahnbau abgebaut. Auch sind dort viele Steine mit Muscheleinschluß gefunden worden. (eventuell Kapelle im Klosterwald und Jägerkappele könnte von dort sein)
Über die Anzahl der Arbeiter welche dort ihr Brot verdienten kann man heute leider nichts mehr sagen, auch von Betriebsgebäude ist noch ein kleiner Teil erhalten, ansonsten hat die Natur in den letzten 75 Jahren fast alles wieder zurückgeholt, nur mit viel Fantasie ist etwas zu erkennen.
Der Aufbau der Sandsteine ist dort nicht waagrecht wie üblich, sondern wie wenn Urgewalten sie auseinander geworfen hätten. In diesen Steinbruch dürften bis zu 10 Leute Arbeit und Brot gefunden haben.

Steinbruch - Esterhazyischer Forst Steinbruch - Esterhazyischer Forst Steinbruch - Esterhazyischer Forst Steinbruch - Esterhazyischer Forst Steinbruch - Esterhazyischer Forst Steinbruch - Esterhazyischer Forst Steinbruch - Esterhazyischer Forst Steinbruch - Esterhazyischer Forst Steinbruch - Esterhazyischer Forst

Auf der Alm waren auch einige Steinbrüche - wurden als Mülldeponie verwendet und dann zugeschüttet, oder begradigt. Erwähnenswert der Steinbruch von der Familie Herman. Dann gab es südlich von Klosterwald auch noch einen kleinen Steinbruch, heute zugeschüttet und mit Büschen und Bäumen verwachsen. Auch in der Nachbargemeinde Stotzing sind noch viele Reste von Steinbrüchen zu sehen.
... es war ein "steinhartes Brot" seinerzeit ...

Steine gebrochen werden in Loretto derzeit in keinen mehr, aber man kann erahnen wie viele Leute dort schwer gearbeitet haben.

In der näheren Umgebung ist der Steinbruch von Fa. Schraufstädter Gmbh. in Betrieb, abgebaut wird Untergrundmaterial für Straßenbau, und Sand, Wiederaufbereitung für Bauschutt, und anderes. Großer Maschinenpark und moderne Anlage. Liegt im Gemeindegebiet von Wimpassing, zu sehen und zu hören von Loretto - daher erwähnt.


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